FREELETICS: Woche I – Erste Erfahrungen


Howdy Sportsfreunde

Wie ich in meinem Post „FREELETICS – Become the strongest Version of yourself!“ vom Montag, 19.10.2015 mitgeteilt habe, bin ich seit dato Freeletics am testen.

Trotz anfänglicher, kommunikationsbedingter Skepsis, macht mir das Programm sehr viel Spass.

Ich habe mir ein Jahresabo für EUR 79.90 gebucht und auch den Ernährungsplan für EUR 29.90 geleistet. Ich finde den Preis ok. Das Programm ist sehr umfassend, die Plattform (inkl. Mobile-App) sehr aufwändig gestaltet und der Nutzen für vielbeschäftigte Menschen sehr hoch.

Wie fast überall ist auch bei Freeletics keine Windows Phone-App verfügbar. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich mir vielleicht doch ein Android-Mobile zulegen sollte… Aaaber, man kann sich auf dem Mobile oder auf dem Tablet auch online einwählen. 😉 Die App ist also gar nicht zwingend nötig. (Super! Wieder CHF 849.00 gespart! Das sind mehr als 10 Jahre Freeletics!)

Das Bezahl-Abo bietet massgeschneiderte Trainingspläne für Sportler jeden Alters und Fitness-Grads. Nach Eingabe der persönlichen Daten inkl. Grösse, Gewicht und der Selbsteinschätzung zum eigenen Fitness-Level muss man einen Fitness-Test absolvieren.

Das Programm legt einen einfach zu bewältigenden Fitness-Test vor und erfasst dabei die Zeit, die benötigt wird, um das Programm zu absolvieren. Nach jeder Übung wird auf dem Bildschirm erfasst, ob die Übungen zu einfach, gerade angemessen oder zu hart waren. Zudem kann man wählen, ob man beim nächsten Workout weniger, gleich viel oder mehr Wiederholungen derselben Übung machen möchte. Mittels ausgeklügeltem Algorithmus wird dann ein massgeschneiderter Trainingsplan für jeden „Free Athlete“ errechnet.

Im regulären Training übermittelt der „Coach“ (Algorithmus) wöchentlich einen passenden Trainingsplan. Vor Anbruch der Woche kann man festlegen, an wie vielen Tagen man trainieren möchte und worauf man den Fokus legen möchte (Cardio, Kraft, Gemischt).

Während der Trainingswoche können die wöchentlichen Trainingspläne nicht geändert werden. Dies wurde mir zum Verhängnis, daich für meine erste Woche 3 Trainingstage einplante, das 3-Tages-Pensum jedoch schon nach einem Abend und 2 Min. 58 Sekunden vom zweiten Trainins-Abend, dem Donnerstag, 22.10.2015, durch hatte.

In die nächste Woche starten ging dann nicht. Ich musste mich bis zum Samstag, 24.10.2015 für mein neues Trainingspensum in Geduld üben.

Ich fand das erst etwas seltsam, hab dann aber jubelnden Herzens festgestellt, dass man auch sogenannte „Freie Trainings“ absolvieren kann. So konnte ich nach den 2:58 Min. von „Morpheus“ auch gleich noch „Athena“ anhängen. (Ja, bei Freeletics musste die Griechische Mythologie für die Namen herhalten. Bei Crossfit sind’s die bösen Mädchen.)

Und weil das noch nicht genug war, schnallte ich mir danach meine Laufschuhe um und absolvierte einen zügigen 10 KM-Lauf.

Ergebnisse:
Totale Trainingszeit: 0:52:51
Zurückgelegte Distanz: 10.11 KM
Durchschnittliche HF: 177 BPM (+26)
Verbrannte Kalorien: 917 KCAL

Running Index: 45 (-6)

Training 151022

Das reichte dann aber für einen Abend. Am nächsten Morgen spürte ich deutlich den Muskelkater in meinen Beinen. Der Long Jog vom Freitag, 23.10.2015 wurde darum gestrichen bzw. durch einen Schwumm ersetzt. Freeletics scheint zu wirken!

Plan. Prepare. Execute.
Im Nachhinein muss ich aber gestehen, dass ich die Idee, vor Wochen-Beginn einen Trainngsplan festzulegen und keine Möglichkeit der Anpassung zu haben, gar nicht so schlecht finde. Man muss sich dann durchbeissen und kann das Pensum nicht einfach nach Belieben anpassen (im positiven wie auch im negativen Sinne).

Die Ernährungs-Pläne habe ich noch nicht im Detail studiert. Mir geht es in erster Linie um das Training. An der Ernährung arbeite ich schon lange. Wie gut sich die Menu-Vorschläge in den Familien-Alltag integrieren lassen, wird sich zeigen.

Das Programm richtet sich eher an YUPPIES als an Familien. Aber das System finde ich super!

Bisher kann ich Freeletics nur empfehlen! 😉

Ich halte euch auf dem Laufenden und kann’s schon nicht mehr erwarten, in die zweite Woche zu starten.

Get your ass up!

Euer Malick

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. kinder unlimited sagt:

    bin gespannt, ob es so bleibt !!!

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      1. kinder unlimited sagt:

        keep us posted ;-)))

        Gefällt 1 Person

  2. Lukas sagt:

    Freut mich, dass es dir gefällt. Nur: Du kannst nicht wählen, ob du mehr oder weniger von einem bestimmten Workout möchtest. Du beschreibst nur die empfundene Intensität (auf dem Slider) und dann, ob du noch mehr hättest leisten können, sogar viel mehr oder ob das okay war. Ab einem gewissen Anstrengungslevel beim Slider kommt dann auch die Auswahl „das war viel zu viel“ und „das war zu viel“. Der Grund für diese Auswahl: Manche trainieren gerne auf einem sehr hohen Intensitätsniveau, andere weniger.

    Welche Art Workouts der Coach auswählt, ist aber nicht direkt von diesen Angaben abhängig. Wenn du also ein Workout mit vielen Liegestützen als „zu viel“ bewertest, können in der Folgewoche trotzdem wieder Liegestützen auf dem Programm stehen.

    Aber ich glaube Freeletics hat das mal in einem Blog auf ihrer Website viel besser erklärt.

    Gefällt 1 Person

  3. Hi Lukas

    Vielen Dank für die Erläuterungen!

    Dann kann man die Intensität des Trainings also nur durch mehr Trainings-Tage erhöhen, ansonsten ist der Trainings-Plan fix?

    Da les ich mal im Blog nach.

    Liebe Grüsse, Malick

    Gefällt mir

    1. Lukas sagt:

      Hoi Malick

      Wenn man „zu einfach“ ankreuzt, kann durchaus auch die Intensität gesteigert werden. Der Plan ist überhaupt nicht fix, mein Plan unterscheidet sich total von den Plänen von Kollegen. Angeblich ist die Woche so aufgebaut, dass optimale Reize gesetzt werden. Das könnte z.B. bedeuten, dass bei mehr Trainingstagen die einzelnen Sessions sogar kürzer werden.

      Das Feedback wird – vermutlich nebst der benötigten Zeit – durchaus für die Gestaltung der nächsten Woche verwendet. Was genau im Hintergrund wie bewertet wird, erschliesst sich mir nicht ganz.

      Ich trainiere meist mit 4 oder 5 Tagen – wenn ich dann mehr als eine Woche brauche, ist das ja auch kein Weltuntergang. Wie du schon gemerkt hast, kann man ja erst nach einer gewissen Zeit in die nächste Woche weiter. Das ist wohl eingebaut, um Übertraining zu vermeiden.

      LG,
      Lukas

      Gefällt 1 Person

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