Sportprogramme als medizinische Leistung?


Howdy FitFam

Vor kurzem bin ich auf einen interessanten Artikel in der NZZ gestossen. Hier die leicht modifizierte Kurzfassung:

Stell dir mal vor, du gehst zum Arzt, der diagnostiziert zum Beispiel Bluthochdruck oder Diabetes und verschreibt dir nicht ein Medikament, sondern Training. Und wenn du dann entgegnest, das sei doch sehr viel zu teuer, sagt der Arzt: „Kein Problem, die Kosten übernimmt die Krankenkasse!“

Genau dies strebt eine Gruppe von Fitnesstrainern und Wissenschaftern an. Angeführt vom Verband der Fitness- und Gesundheitscenter, werden sie demnächst beim Bund beantragen, dass gegen gewisse Krankheiten auch Bewegungs- und Sportprogramme als medizinische Leistung anerkannt und vergütet werden.

«Bewegung hat in vielen Fällen dieselbe Wirkung wie ein Medikament», sagt Professor Lukas Zahner vom Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit der Universität Basel. «Wenn ein Patient sich lieber bewegt als ein Medikament einnimmt, sollte man dies folglich also auch genauso unterstützen.»

Das Mittel, für das der Verband die Kassenpflicht verlangt, ist ein Trainingsprogramm namens Corpura. Es besteht laut Zahner aus Ausdauer- und Krafttraining, würde vom Arzt verordnet, in Begleitung von Fachleuten umgesetzt und regelmässig auf seinen Effekt beim Patienten getestet. Wirksam sei Corpura gegen etliche Leiden, etwa Depressionen oder Herz-Kreislauf-Probleme.

Den gesamten Artikel gibt’s hier zum nachlesen: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/training-soll-als-heilmittel-gelten-1.18668701

Ein sehr spannender Ansatz. Anstatt Symptome mit Chemikalien zu bekämpfen, gleich eine Verhaltensänderung anregen.

Was haltet ihr davon?

Es darf diskutiert werden! 😉

Get your ass up!

Euer Malick

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. kinder unlimited sagt:

    Also ich faenden das genial, es waere ja auch eine win win Situation, man lebt gesuender, wird preiswerter fuer die Krankenkassen….also von mir thumbs up;-)

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    1. Das denke ich auch. Es dürfte aber sehr schwierig werden, so eine Richtungsänderung durchzusetzen, weil sich wohl die Pharmaindustrie, „angeschlossene“ Ärzte wie auch die Krankenkassen dagegen sperren dürften.

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      1. kinder unlimited sagt:

        klar, niemand mag sich das Business wegnehmen lassen, hier werden Fitness Clubs profitieren!!!

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  2. kinder unlimited sagt:

    und so mancher wird den Medikamenten eher glauben….easy fix……

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